Präsidenten Ranking: Wie gut sind Lincoln, Roosevelt und Obama?
Kaum eine Liste interessiert die Amerikaner momentan so sehr, wie die von den Historikern des Siena Colleges im Gliedstaat New York. Mit der legen die Wissenschaftler nämlich alle fünf Jahre fest, welcher Präsident besonders erfolgreich und wichtig war und ist. Für viele die interessanteste Frage: Wo steht eigentlich Obama?
Zum fünften Mal seit 1982 wird das Ranking, das Amerikas Gemüter bewegt, nun veröffentlicht. 238 auf Präsidentenbiografien spezialisierte Historiker bewerten die ersten Männer des Landes dazu in 20 verschiedenen Kategorien – von Integrität, Intelligenz und Glück bis hin zur außenpolitischen Wirkungen.
Beliebtheit ist vergänglich, die historischen Leistungen der Präsidenten bleiben jedoch bestehen – so die Prämissen der Liste. So kommt es auch, dass einem Mann wie Harry Truman, der 1973 das weiße Haus mit denkbar schlechten Popularitätswerten verlassen musste, heute das Attribut der „Greatness“ zugeschrieben wird.
Jetzt aber zu den Ergebnissen: Auf dem ersten Platz der Siena-Liste liegt zum fünften Mal in Folge Frankling Delano Roosevelt, der von 1933 bis 1945 Präsident der USA war. Er führte das Land durch die Depression und den zweiten Weltkrieg und bekommt dafür Anerkennung von den Historikern. Der Fairness halber muss gesagt werden, dass es auch anderer Ranking gibt, auf denen Abraham Lincoln unangefochten vorne liegt.
Roosevelt vorn, Obama im Mittelfeld
Und ein Roosevelt ist es auch, der sich dieses Jahr den zweiten Platz sichern konnte. Theodor ist ein entfernter Verwandter von Frankling und regiert das Land von 1901 bis 1909. Der Politiker hatte keine Scheu, sich mit großen Konzernen anzulegen – angesichts der BP-Krise ein Zug, der wohl momentan besonders populär ist.
Und Obama: Der erst schwarze US-Präsident wird im auf Platz 15 angesiedelt, für eine Erstbewertung ist das durchaus beachtlich. Besonders in den Kategorien Intelligenz, Imagination und Kommunikationsfähigkeit wurde er positiv eingestuft.
Sein Vorgänger George W. Bush tummelt sich übriges unter den vergessenen und verachteten Politikern: mit Franklin Pierce (1853 bis 1857), James Buchanan (1857–1861), Andrew Johnson (1865–1869) und Warren Harding (1921–1923) belegt der Texaner die letzten Plätze. Besonders wurde die Außenpolitik und die Intelligenz des Politikers wurde von den Wissenschaftlern honoriert: In beiden Kategorien bekommt er die zweitschlechteste Wertung.
Tja was soll man sagen, es ist auch unfair Präsidenten von vor einigen hundert Jahren zu werten, die nciht zu den ganz großen gehören, alle aktuellen müssen online ja vor denen liegen. Von daher.
Bleibt die Frage haben die Leute vielleicht auch keine Ahnung und suchen einfach nur nach den Leuten über die sie eben irgendwo stolpern??? Das bedeutet eben, dass man häufiger über aktuelle Präsidenten stolpert etc. Da muss dann so was bei raus kommen.